Die Fragen eines Kindes sind schwerer zu beantworten als die Fragen eines Wissenschaftlers.
(Alice Miller)
Wenn Kinder etwas wissen, dann das: Gott gab die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt.
(unbekannt)
Für Kinder ist das Beste gerade gut genug.
(Goethe)
Ein Kind ist nicht ein Gefäß, das man füllen, sondern ein Feuer, das man entfachen muss.
(F.Rubelius)
Die Arbeit läuft nicht davon, während du deinem Kind den Regenbogen zeigst, aber der Regenbogen wartet nicht, bist du mit deiner Arbeit fertig bist.
(chin. Sprichwort)
Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.
(P.Picasso)
In jedem Kind liegt eine wunderbare Tiefe.
(Robert Schumann)
Erst bei den Enkeln ist man dann so weit, dass man die Kinder ungefähr verstehen kann.
(E. Kästner)
Kinder müssen mit Erwachsenen sehr viel Nachsicht haben.
(A.de Staint-Exypery)
Die Kinder finden im Nichts das Gesamte, die Erwachsenen im Gesamten das Nichts.
(Giacomo Leopardi)

Elternarbeit

 Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Dieser Punkt ist ein sehr wesentlicher in meiner Konzeption. Da ich auch einen Erziehungsauftrag habe, bildet die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit Ihnen, liebe Eltern, die Basis für meine Arbeit mit Ihrem Kind.

Neben den täglichen „Tür- und Angelgesprächen“ besteht natürlich immer die Möglichkeit, bei Fragen oder Problemen zeitnah einen Gesprächstermin zu vereinbaren.

Die Zusammenarbeit beginnt mit dem Vorgespräch, das der Aufnahme eines Kindes in meiner Tagespflege vorausgeht. Diese erste Kennenlernen legt den Grundstein für eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes. Nicht nur Sympathie oder Antipathie bestimmen das Zustandekommen eines Betreuungsvertrages auch unseren ähnlichen oder diergierenden Erwartungen an die Erziehung und Bildung Ihres Kindes in meiner Kindergruppe sind von großer Bedeutung.

Kommt ein Betreuungsvertrag zustande, beginnt die wichtige, auch hochemotionale (für alle Beteiligten) Zeit der Eingewöhnung. Auch hier ist die enge Zusammenarbeit mit den Eltern gefragt und gefordert. Ich benötige möglichst viele relevante Informationen über das Kind, Gewohnheiten im Tagesablauf, Rituale beim Schlafengehen, beim Essen, über Vorlieben des Kindes usw..

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung ist gerade für die Kleinen (U3) eine sensible und emotional sehr belastende Phase. Oftmals ist es die erste außerhäusliche Fremdbetreuung, das erste Loslassen von der Mutter/vom Vater, der wichtigsten Bezugsperson. Von großer Bedeutung für eine gelungene Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsarbeit ist der Aufbau einer vertrauensvollen Bindung zur Tagespflegeperson.

Diese Eingewöhnungsphase gestalte ich mit Ihnen, liebe Eltern, sehr individuell, denn jedes Kind ist besonders und hat auch schon in einem Alter von einem Jahr ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. "Individuell" heißt nicht "ohne Plan" und wir müssen auch nicht das Rad neu erfinden. Ein Modell, das in vielen Kindertagesstätten erfolgreich angewendet wird, ist das „Berliner Modell“, welches Sie mit Klick auf Berliner Modell (Quelle: Seite 5 von http://www.kindergartenpaedagogik.de/1985.pdf, letzter Zugriff 30.11.15 12:00) ansehen können.

Wichtig ist, dass wir dem Kind so viel Zeit geben, wie es benötigt.